Imaginaries – Orte der Imagination

rollstuhlgaengig
St. Karli-Strasse 6
6004 Luzern

Kunstwerke fügen sich oft erst in der Vorstellung zu einem Ganzen. Deshalb sind sie Orte der Imagination. Die zeichnerischen und skulpturalen Arbeiten in dieser Gruppenausstellung sind das in besonderer Weise. In unterschiedlichen Zeiten, Kontexten und künstlerischen Praktiken entstanden, teilen sie eine gemeinsame Ästhetik und treiben ein subtiles Spiel mit Material, Farbe und Form, das Wahrnehmung und Vorstellung beflügelt. Hybride Wesen und futuristische Stadtlandschaften begegnen hier abstrakten Linien aus Licht, aus Aluminum gefräst, in Glas geritzt oder als kinetische Animation. 

«Imaginaries» ist eine Reise durch die Zeit, die um das Verhältnis von Mensch und Maschine, Natur und Technologie kreist. Die Ausstellung schafft damit einen atmosphärischen Raum, der ebenso sinnlich wie politisch ist und erfahrbar macht, wie sich latente Zukunftsangst in produktive Energie umwandeln lässt.

Mit Werken von:
Joachim Bandau (*1936, DE), Reto Boller (*1966, CH), Beate Terfloth (*1958, DE), Lux Lindner (*1966, Buenos Aires), Mathis Pfäffli (*1983, CH) und Marcel Duchamp (1887–1968, F)