Ausstellungen 2026
- Galerie Kriens9
Malerei Daniel Häller
Gegenkraft ist eine Kraft, die einer anderen Kraft unmittelbar entgegenwirkt. Nach dem Wechselwirkungsprinzip ist die Gegenkraft immer genauso groß wie die Kraft und dieser entgegengerichtet.
Unter dem Titel Gegenkraft zeigt der Luzerner Künstler Daniel Häller seine expressiven Werke bestehend aus Bildern und Objekten. - BULB 60006
BULB 6000 ist ein Off-Space für zeitgenössische Fotografie, gegründet 2025 in Luzern von Daniela Ardiri, Patrick Blank und Mischa Christen – drei Künstler:innen und Fotograf:innen, die in der lokalen Kunst- und Kulturszene aktiv sind. Das Projekt entstand aus dem Wunsch heraus, einen unabhängigen Ort für Austausch, Recherche und gemeinschaftliche Praxis rund um das zeitgenössische Bild zu schaffen – lokal verankert und zugleich international offen.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der drei Gründer:innen und bildet zugleich den Auftakt eines Programms, das in den kommenden Monaten Ausstellungen, Workshops, Screenings und öffentliche Gespräche nach Luzern bringen wird. Die gezeigten Werke spiegeln unterschiedliche, sich ergänzende fotografische Positionen wider und verstehen Fotografie als Mittel der Beobachtung, Erinnerung, Beziehung und Transformation.
Der Name BULB 6000 bezieht sich auf den fotografischen „Bulb“-Modus, bei dem der Verschluss für längere Zeit geöffnet bleibt. In diesem Sinne versteht sich der Raum als offener Ort für Prozesse, Experimente und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Neben dem Ausstellungsprogramm umfasst BULB 6000 auch einen Bookshop mit Fotobüchern und unabhängigen Publikationen sowie verschiedene öffentliche Formate für die lokale Kunst- und Fotoszene.
Daniela Ardiri, *1984, Catania ITA, www.danielaardiri.com
Patrick Blank, *1970, Luzern, www.tumblr.com/patrickblank
Mischa Christen, *1972, Luzern, www.mischachristen.com - Museum im Bellpark20
- Hans Erni Museum13
- Galerie Vitrine11
Der kubanische Künstler und Architekt Camilo Villalvilla Soto verbindet in seinem Werk Einflüsse aus Architektur, Grafikdesign und zeitgenössischer Konzeptkunst. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Skulpturen, Zeichnungen und räumliche Konstruktionen, die sich mit gesellschaftlichen Gegensätzen, politischer Polarisierung, Kommunikation und der Geometrie der Natur auseinandersetzen. Seine Werke bewegen sich zwischen Idee, Raum und Wahrnehmung und laden den Betrachter zu vielfältigen Interpretationen ein.
International präsent seit den frühen 2000er-Jahren, zeigte Villalvilla Soto Arbeiten unter anderem im Denison Museum of Arts (Ohio), im Cuban Art Space (New York), im Bronx Museum of the Arts sowie an der Biennale von Havanna. Gastkünstlerin ist Angela Burkhardt-Guallini, die mit ihrer präzisen Neriage-Keramik international ausgezeichnet wurde.
Camilo Salvador Diaz Villalvilla Soto (USA) *1998
Gastkünstlerin: Angela Burkhardt-Guallini (CH) *1953 - Factory7
STILLE HORIZONTE - Eintauchen in Licht, Ruhe und Weite
Die Natur ist für Jacqueline Arnet ein Zufluchtsort und eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Die zentrale Intention hinter jedem ihrer Bilder ist es, eine visuelle und emotionale Pause zu schaffen, in einer zunehmend lauten und beschleunigten Welt wie unsere.Ihre Landschaftsbilder sind nicht primär darauf ausgerichtet, spezifische Orte topografisch genau abzubilden. Vielmehr fokussieren sie sich auf die Essenz einer Landschaft: die Atmosphäre, das Licht und die Stille. Die Darstellungen zeigen weite Horizonte, sanfte Küstenlinien, dramatische Wolkenformationen und das Spiel des Lichts auf Wasser und Bergen. Sie arbeitet mit einer Technik aus Strukturpaste, Acryl-, Mixed-Media- oder Ölfarben, wobei sie die spezifischen Eigenschaften jedes Mediums geschickt einsetzt.
Das übergeordnete Ziel der Künstlerin Jacqueline Arnet ist die Erschaffung eines „Pausenraums“. In einer Gesellschaft, die oft von Reizüberflutung und Geschwindigkeit geprägt ist, sollen ihre Bilder als Anker dienen. Der Betrachter wird eingeladen, innezuhalten, den Blick schweifen zu lassen und die eigenen Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Jacqueline Arnet hat mit ihrer Malerei einen Weg gefunden, die tiefe emotionale Wirkung der Natur in eine visuelle Sprache zu übersetzen.Jacqueline Arnet (*1985) www.jaci-arnet.ch
- sic! Elephanthouse25
Kika Vilela entwickelt eine künstlerische Praxis, in der sich persönliche Erinnerung, traditionelles Handwerk und die Suche nach Zugehörigkeit verdichten. Als Tochter portugiesischer Einwanderer in der Schweiz orientiert sie sich an der Tradition der Azulejos, den handbemalten portugiesischen Keramikfliesen. Keramik ist für Vilela ein Material mit Gedächtnis. Für die Ausstellung im sic! Elephanthouse mit dem Titel "Born To Gallopp", hat Vilela rund fünfhundert Fliesen von Hand geformt, glasiert, gebrannt und verlegt, sodass ein zusammenhängendes malerisches Feld entsteht.
Auf diesen Fliesen erscheinen Malereien von Pferden und Autos, die sich mit der widersprüchlichen Energie des Feuerpferd-Jahres aufladen. Das Pferd verkörpert inneren Antrieb und den Wunsch nach Bewegung, das Auto die menschliche Vorstellung von Geschwindigkeit und Kontrolle. Indem Vilela beide Bildwelten miteinander verknüpft, lotet sie aus, wie viel Beschleunigung eine Biografie zulässt und wo sich Räume der Ruhe behaupten. Die Ausstellung markiert einen Moment, in dem sich angestaute Energie in einen unumkehrbaren künstlerischen Aufbruch verwandelt.
Kika Vilela (*2000 in Chur) www.kika-vilela.kleio.com
- Benzeholz5
Die Ausstellung Teo Petruzzi – Return to Sender richtet den Blick auf die Schweiz als reiche Nation inmitten einer globalen Polykrise. Ausgehend von der These, dass der Globale Norden seine inneren Widersprüche historisch in den Globalen Süden ausgelagert hat, fragt Petruzzi: Was geschieht, wenn diese Defizite mit dem Vermerk «Return to Sender» zurückkehren? Im Zentrum steht eine Videoarbeit im Stil eines TV-Beitrags, die eine fiktive Drohnenpilot:in in naher Zukunft begleitet. Die Drohne dient dabei als ein Spiegel kapitalistischer Mechanismen. Sie verdichtet das neoliberale Versprechen von Automatisierung und Rationalisierung, wirft Fragen nach Distanz, Verantwortung und Entfremdung auf und verbindet zivile Alltagslogistik mit militärischer Gegenwart.
Teo Petruzzi, (*1994, Altdorf UR) www.teopetruzzi.kleio.com
- AHOI2
- 171 GALLERY1
Das Werk von Leonardo Vargas entfaltet sich als eine malerische Auseinandersetzung mit dem Bild als konzeptuelle und formale Referenz. Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei Werkgruppen, die sich spezifisch mit dem fotografischen Bild auseinandersetzen: die Neuinterpretation historischer Daguerreotypien sowie eine Serie von Arbeiten, die auf Fotografien aus Modekampagnen basieren. Diese Ausgangsbilder verweisen auf unterschiedliche Kontexte der Kunstgeschichte und werden vom Künstler in eine autonome Bildsprache transformiert.
Zentral für diese Praxis ist die bewusste Integration des Fehlers als ästhetische und technische Strategie. Verzerrungen, Unschärfen und materielle Störungen erscheinen nicht als Mängel, sondern vielmehr als konstitutive Elemente des Bildes. Auf diese Weise reflektiert Vargas die Bedingungen fotografischer und malerischer Repräsentation und erweitert zugleich die Möglichkeiten der zeitgenössischen Malerei.
Leonardo Vargas (*1982 in Kolumbien) www.leonardovargas.art
- Raum K22
Barbara Jäggi hat die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Material Stahlblech in den letzten 40 Jahren auf ein hohes Niveau geführt. Das Werk der Luzerner Künstlerin ist unerhört reichhaltig und überzeugt durch seine präzise Formensprache und poetische Reduktion. An der Ausstellung im Raum K zeigt sie neben ihren Stahlblech-Objekten im Innenraum und Aussenraum auch neuere Wandreliefs aus Teichbinsen und Pfeifengras.
Schon früh hat Barbara Jäggi ihre Objekte für Theaterproduktionen inszeniert oder mit Musikerinnen und Musikern zusammengearbeitet. Die Stahlblech-Skulpturen sind immer auch Objekte, die klingen. Nur folgerichtig, dass im Rahmen der Ausstellung die Musikalität von Barbara Jäggis Objekten in verschiedenen Interventionen zum Leben erweckt wird.
Im Rahmen von Kunsthoch finden zwei literarisch inspirierte Rundgänge mit Leslie Schnyder durch die Ausstellung statt: 13 und 15 Uhr
Barbara Jäggi (*1956, Melchnau) www.barbara-jaggi.kleio.com
- Visarte Zentralschweiz26
- Museum im Bellpark20
- Kunsthalle Luzern14
Heimat wärmt, grenzt aus, wird verteidigt, verloren, neu erfunden. Wer dazugehört, wer darüber entscheidet, bleibt umkämpft. «Crossroad – Home in Motion» versammelt sechzehn künstlerische Positionen, die Heimat nicht als festen Ort, sondern als bewegliches und prekäres Verhältnis begreifen. Zwischen Erinnerung und Aufbruch, Nähe und Ausschluss, Ankunft und Verlust richten die Arbeiten den Blick auf Zugehörigkeit in einer Gegenwart, in der Lebensorte verschwinden, Identitäten unter Druck geraten und vertraute Ordnungen brüchig werden.
Lea Achermann (*1964, Luzern, www.leaachermann.ch)
Hans U. Alder (*1945, Schwarzenberg LU, www.fotografiealder.com)
Alizé Rose-May (*1990, Bern, www.linktr.ee/alirosemaymonod)
Yamina Blal (*2001, Zürich)
Chun Chen (*1986, Zug)
Mischa Christen(*1972, Luzern, www.mischchristen.com)
Andreea Gwerder (*1998, Zürich/Steinen, www.andreea-gwerder.kleio.com)
Vanessà Heer (*1989, Zürich/Trogen, www.vanessaheer.com)
Sipho Mabona (*1980, Luzern, www.siphomabona.com)
Andrii Nekraha (*2005, Luzern, www.andriinekraha.art)
Oz Oderbolz (*1988, Zürich)
Alisa Pidverbna (*2005, Luzern)
Tobias Ryser (*1988, Luzern)
Celia & Nathalie Sidler (*1983, Basel, www.celia-nathalie-sidler.net)
Yvonne Christen Vagner (*1959, Zürich, www.christenvagner.ch)
Linda Voorwinde (*1986, Zug) - Galerie Müller10
- Galerie im Kloster Rathausen (SSBL)8
- B74 Raum für Kunst Luzern4
Die beiden Künstler (Vincent Fournier & Martin Huwiler) verbindet Gespräche seit mehreren Jahrzehnten. Thematisiert wird das Visuelle und das Un-beschreib-bare. Ihre Werke agieren in unterschiedlichen Bereichen und Thematiken. Überschneidungen legen - bei unterschiedlichen Vorgehensweisen - eine vielschichtige Art und Weise der Wahrnehmung der Welt offen. Diese Verknüpfungspunkte sind weniger explizit, als einsichtig, auf jeden Fall bereichernd.
Das Werk von Vincent Fournier steht in der Tradition einer minimalistischen Abstraktion; es ist von großer Anmut, absoluter Aufrichtigkeit und tiefgläubigem Diskurs, den es begleitet – was in der zeitgenössischen Kunst eher selten ist – ist dessen tiefste und untrennbare Quelle. Eine Quelle, die auch überfliesst und all jene berührt, die zu sehen vermögen.
Marie-Fabienne Aymon
Vincent Fournier (*1961) lebt und arbeitet in Saint-Léonard und Sion. www.vincentfournier.ch
Die wechselseitige Überschneidung des Malerischen in der Fotografie und des beinahe unsichtbaren Fotografischen in der Malerei durchziehen die Arbeiten von Martin Huwiler. Inwieweit das Zufällige, das Kontrastreiche die Wahrnehmung triggern und daraus ein emotionales Verstehen generieren... Oder das tastende Erkunden von zeitgemässen aber auch historischen Techniken, bilden die experimentelle Grundlage, aus der möglicherweise unerwartete Räume lesbar und somit sichtbar werden.
Martin Huwiler (*1960) lebt und arbeitet in Maschwanden. www.blackmariah.ch
- Edizioni Galleria Periferia12
- (ort) Raum für Performance21
Who writes his_tory? ist ein kollaboratives Projekt, welches die strukturellen Eigenheiten von Wikipedia hinterfragt und sich gleichzeitig deren Herausforderungen annimmt. Wir laden dazu ein, die Sichtbarkeit von kollektiver Arbeit zu erhöhen, stehen für einen feministischen und situationssensiblen Sprachgebrauch auf der Online-Enzyklopädie ein. Wir machen mit und mischen uns ein und schreiben Artikel über Menschen, die wir denken, unbedingt einen Wikipedia Eintrag erhalten sollen.
Who writes his_tory? findet am Mittwoch 26.8. im Kunstmuseum Luzern statt, am Freitag 28.8. und Samstag 29.8. im (ort).
Freitag 28. August: 10-17 Uhr - zusammen schreiben
Samstag 29. August: 11h/14/17h - präsentieren
Anmeldung für Freitag zum schreiben: info@ort-performance.ch - SHOUTOUT – HSLU DFK24
- Mono Art Space19